Sport hat eine fundamentale Bedeutung für das Zusammenleben in einer Stadt. Soziale Beziehungen, Mannschaftsgeist und Zusammenhalt haben einen großen Einfluss auf die Lebensqualität der Menschen. Die Gesundheit wird von klein auf bis ins Alter gefördert. Sport bringt Menschen zusammen, fördert Toleranz und Akzeptanz und erleichtert Integration. Dabei liegt unser Augenmerk auf der Förderung von Breitensport, während Profisport sich weitestgehend selbst finanzieren soll. Viele Vereine unterstützen Kinder aus Familien, die sich eine Vereinsmitgliedschaft nicht leisten können, ohne auch nur ein Wort darüber zu verlieren.
Der Sportetat macht einen zu geringen Teil des Gesamthaushaltes aus. Für die Erhaltung eines breitgefächerten Angebots braucht es eine entsprechende finanzielle Ausstattung. Die Unterstützung der Vereine, die sich für Integration und Diskriminierungsfreiheit einsetzen, ist selbstverständlich. Die zumeist ehrenamtlichen Betreuer verdienen Fortbildungsangebote und öffentliche Anerkennung. Wenn ehrenamtliche Vereine eine Umstrukturierung zum hauptamtlichen Betrieb umsetzen wollen, brauchen sie Unterstützung durch die Stadt, z. B. ist eine Anschubfinanzierung über Pilotprojekte durch die Stadt denkbar. Erhalt und Sanierung der Sportstätten müssen eine größere Bedeutung erlangen. Augenblicklich ist die Ausstattung Triers mit geeigneten Hallen und Sportplätzen unzureichend. Die Mittel müssen auf Grundlage des Sportentwicklungsplans geschlechtergerecht verteilt werden. Daher sollen Sportarten, die hauptsächlich von Frauen betrieben werden, im gleichen Umfang unterstützt werden wie Sportarten, die überwiegend von Männern nachgefragt werden. Um der großen Bedeutung des Sports gerecht zu werden, soll die Zusammenarbeit zwischen Vereinen, Schulen und Betreuungseinrichtungen für Kinder unterstützt werden. Dabei wollen wir auch die freien, nicht in traditionellen Sportvereinen organisierten Sportarten fördern. Die wachsende Bedeutung des Individualsports drückt sich in der aktiven Skaterszene Triers aus. Die Beibehaltung der Skaterhalle in Trier-West oder deren Umzug in eine noch zu findende Stätte steht für uns ganz oben auf der Agenda.
Bei der Neugestaltung des Moselufers soll eine stärkere sportliche Nutzung vorgesehen werden. Eine Verlegung des Moselstadions lehnen wir ab.
Auch in diesem Jahr sind wir wieder bei der Pride-Demo zum CSD 2026 in Trier mit einer Fußgruppe dabei!
Schließ dich uns an im Kampf für mehr Toleranz und Gelichberechtigung!
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