20.08.19 –
Gebührenerhöhungen sind keine schöne Sache. Diese stehen aber ab 1. Januar 2020 bei der Abfallentsorgung (A.R.T.) an. 13 Jahre wurden die Gebühren nicht erhöht, 2013 sogar gesenkt. Trier hat die niedrigsten Gebühren in ganz Deutschland. Demgegenüber stehen erhebliche Kostensteigerungen. Der A.R.T. droht, gewaltig ins Minus zu rutschen. Es gibt aber auch eine positive Seite: Künftig wird nach dem Verursacherprinzip abgerechnet. Der A.R.T. folgt einer langjährigen Forderung der Grünen: Wer viel Müll macht, zahlt mehr, wer spart, wird belohnt. Jetzt kostet eine 80 Liter-Tonne 102 Euro jährlich, bei 26 Entleerungen. Künftig sind es 78 Euro bei 13 Entleerungen. Ab der 14. Leerung sind dies 9,66 Euro mehr. Erst beim 17. Mal gibt es Mehrkosten.
Die getrennte Entsorgung von Glas, Papier, Biomüll, Gelber Sack, Grünschnitt, Sonderabfall, Sperrgut wird ohne Mehrkosten angeboten. Beim Einkaufen kann man viel Verpackungsmüll sparen: Wurst, Fleisch oder Käse ohne Plastikverpackungen an der Theke einkaufen, Obst und Gemüse im eigenen Beutel transportieren und die unverpackten Angebote im Supermarkt oder dem „Unverpackt"-Laden nutzen. Berücksichtigt man dies, bleibt für die graue Restmülltonne nicht mehr viel übrig.
Bei der Biomülleinsammlung muss die A.R.T. noch nachbessern. Hier gibt es noch zu große Lücken im Sammelsystem. Der Hol- und Bringservice für die graue Tonne wird in Zukunft Gebühren kosten. Viele ältere Mitbürger oder Menschen mit Behinderung sind auf diesen Service angewiesen. Hier muss der A.R.T. zu einer sozialverträglichen Lösung kommen.
Richard Leuckefeld
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