
05.10.21 –
Der Safe Abortion Day jährte sich vergangenen Dienstag zum wiederholten Male. An diesem Tag soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass Abtreibungen in Deutschland immer noch kriminalisiert sind und nicht ausreichend Infrastruktur vorhanden ist, um Schwangerschaftsabbrüche sicher durchführen zu können.
Frauen sollte es frei stehen zu entscheiden, in welchen Lebenslagen sie bereit für ein Kind sind und in welchen nicht. In welchen Lebenslagen sich die Frauen der Verantwortung einem Kind gegenüber gewachsen fühlen oder nicht. Frauen müssen selbst über ihren Körper und ihr künftiges Leben entscheiden dürfen. Und hierfür brauchen sie die Möglichkeit, sichere Abtreibungen durchführen zu können, sich gegen ein Kind entscheiden zu können, ohne dafür kriminalisiert und moralisch verurteilt zu werden.
Hierfür benötigt es flächendeckende gute und neutrale Beratung, sachliche Informationen zur Durchführung von Schwangerschaftsabbrüchen, ausreichend Standorte, die Abtreibungen durchführen, und dass die Durchführung von Schwangerschaftsabbrüchen fester Bestandteil des Medizinstudiums wird. Auch wenn viele dieser Punkte nur auf Bundesebene geregelt werden können, so werden wir uns im Stadtrat dafür einsetzen, dass die Stadt, unter anderem auf ihrer Webseite, Informationen bereitstellt zu Beratungen, Gynäkolog*innen und Standorten, an denen der Abbruch erfolgen kann. Dies könnte ungewollt Schwangeren in unserer Region bereits eine große Hilfe sein!
Caroline Würtz
Frauenpolitische Sprecherin
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