27.02.15 –
„Die Stadt sollte Flüchtlingen angemessene und dezentrale Wohnungen zur Verfügung stellen“, fordert das GRÜNE Ratsmitglied Thorsten Kretzer. Da bereits in wenigen Monaten die ersten Flüchtlinge in Trier dauerhaft untergebracht werden, dränge die Zeit.
Deshalb wurde auf Antrag von GRÜNEN und CDU durch den Stadtrat bereits eine Anlauf-, Koordinierungs- und Planungsstelle für Flüchtlinge beschlossen. „Diese Stelle muss so schnell wie möglich besetzt werden, damit keine wertvolle Zeit verstreicht – gerade wegen der angespannten Wohnungslage in Trier“, so Kretzer weiter.
Auch Corinna Rüffer, die grüne Bundestagsabgeordnete aus Trier fordert: „Wir müssen vom ersten Tag an möglichst gute Integrationsbedingungen schaffen – und deshalb müssen wir Sammelunterkünfte vermeiden.“
Eine Alternative dazu sieht sie in den vielen Wohngemeinschaften der Universitätsstadt Trier: „Viele der hier ankommenden Asylbegehrenden sind junge Leute, die in Deutschland nach Bildung streben. Das Zusammenleben in einer Wohngemeinschaft kann ihnen dabei helfen, erste Kontakte zu knüpfen und deutsch zu lernen.
Das zeigt z.B. ein Uni-Projekt in Lübeck, das Asylbegehrende bei der WG-Suche unterstützt. Das Entstehen solcher Projekte sollten wir nicht dem Zufall überlassen. Trier hat die Chance, die neue Herausforderung zu bestehen und selbst zu einem guten Beispiel für andere zu werden.“
Hintergrund:
In der zweiten Jahreshälfte wird die Stadt Trier Flüchtlingen dauerhaft Wohnraum zur Verfügung stellen.
Denn immer mehr Menschen müssen ihre Heimat aufgrund von Bürgerkrieg, politischer Verfolgung und Staatsverfall verlassen.
Deshalb wird Trier neben der Erstaufnahmerichtung nun auch langfristig Asylbegehrende aufnehmen.
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