
06.11.19 –
...höchste Zeit, sich auf allen Ebenen für unsere Umwelt einzusetzen. Viele Bürger*innen achten darauf, Plastikmüll zu reduzieren oder nachhaltig einzukaufen.
Wenn sich die Nachfrage der Konsument*innen verändert, wandeln sich mit der Zeit auch die Unternehmen selbst. Nachhaltige Unternehmen wirtschaften so, dass unsere ökologischen, sozialen und ökonomischen Ressourcen dauerhaft erhalten bleiben. Wie kann die kommunale Politik diesen wirtschaftlichen Wandel unterstützen? Hier drei Beispiele:
Erstens, indem sie nachhaltige Unternehmen bei der Vergabe von Flächen bevorzugt. Weg von in sich geschlossenen Einkaufszentren. Hin zu inhabergeführten, regionalen, solidarisch wirtschaftenden Unternehmen.
Zweitens kann die Kommunalpolitik die Finanzinfrastruktur für nachhaltige Unternehmen bereitstellen. Lokale, gemeinnützige Finanzinstitute sorgen dafür, dass das eingezahlte Geld der Bürger*innen in der Region bleibt und fördern Existenzgründer*innen sowie innovative Unternehmen.
Drittens liegt es in der Hand der Kommune, Ansprechpartner und Impulsgeber für alternative Ideen des Wirtschaftens zu sein. Unser Wirtschaftssystem strauchelt, wir brauchen Alternativen. Es gibt bereits Ansätze, wie das Repair Café oder den solidarischen Landwirtschaftsgarten von Transition Town.
Diese Beispiele zeigen, dass die kommunale Politik zahlreiche Möglichkeiten hat, den Wandel hin zu einer grünen Wirtschaft mit nachhaltigen Einkaufsmöglichkeiten und attraktiven Arbeitsplätzen zu begünstigen. Wir setzen uns genau dafür ein.
Michaela Hausdorf
Kategorie
Finanzen | Rathauszeitung | Stadtratsfraktion | Umwelt | Wirtschaft
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