
20.10.15 –
Gutachten, statistische Erhebungen, Befragungen, aber auch aufwendig gewonnene Geo-Daten, all das fließt in die täglichen Entscheidungen von Rat und Verwaltung mit ein.
Daher ist es notwendig, diese Daten zu veröffentlichen, damit jede*r die Möglichkeit hat, sich selbst ein Bild von Sinn oder Unsinn von politischen oder administrativen Beschlüssen zu machen. In der Veröffentlichung von Geo- Daten liegt auch eine Chance für die Entwicklung von zum Beispiel Handy-Apps für touristische Zwecke durch Jung-Unternehmer*innen.
Natürlich müssen dabei immer die datenschutzrechtlichen Bestimmungen beachtet werden. Die Rechte der Bürger auf Herausgabe der Daten sind mittlerweile sehr umfassend durch das Informationsfreiheitsgesetz des Landes geregelt, was jedoch auch in Trier bisher fehlte war eine proaktive Strategie zur Bereitstellung der Daten.
Daher hat der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung, auf Antrag von Bündnis 90/Die Grünen den ursprünglichen Antrag des Ratsmitglieds Dr. Henseler dahingehend abgeändert dieses Manko zu beseitigen. Die Verwaltung wurde beauftragt, eine Open-Data-Strategie – in Anlehnung an das gleichnamige Konzept der Bundesregierung – zu entwickeln. Dies führt mittel- bis langfristig zu Kosteneinsparungen und zu einem Innovationsschub in Trier.
Thorsten Kretzer
Kategorie
Demokratie/Teilhabe | Rathauszeitung | Stadtratsfraktion | Wirtschaft
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