
22.02.11 –
...da hätten Sie sich in der 8.Woche melden müssen!" ist die Reaktion in vielen Trierer Kitas, wenn man in der 13. Schwangerschafts-woche nach einem Kita-Platz für ein einjähriges Kind sucht (also 1,5 Jahre, bevor man den Platz haben möchte!). Man wird auf Wartelisten gesetzt. Der Tipp: „Versuchen Sie es noch in anderen Einrichtungen!" – was man dann natürlich auch macht. Am Ende finden sich die ganzen Ungeborenen auf jeder Menge Wartelisten wieder. Niemand weiß, wie viele Kinder um wie viele Plätze konkurrieren. Von uns Frauen wird erwartet, unsere Berufs-tätigkeit wieder aufzunehmen und dies dem Arbeitgeber entsprechend frühzeitig mitzu-teilen. Wie soll man aber den Termin des beruflichen Wiedereinstiegs festlegen, wenn sich die Kinderbetreuung aufgrund des Anmeldechaos nicht zuverlässig planen lässt?
Mein großer Wunsch wäre daher eine Umstrukturierung des Anmeldeverfahrens:
klare Vergabekriterien
Einheitliche Anmeldefristen, bei denen keine Frau gezwungen ist, schon im ersten Schwangerschafts-drittel um Kita-Plätze zu kämpfen
Eine zentrale Platzvergabe für die öffentlich finanzierten Kitas, bestehend aus einer Datenbank im Jugendamt, in der die Eltern z.B. drei favorisierte Kitas mit dem Wunsch-Eintrittstermin eintragen können und dann entsprechend der Vergabe-kriterien bei der Platzvergabe berücksichtigt werden.
Mir ist bewusst: den Kitas würde durch ein solches Verfahren ein Stück Selbständigkeit genommen – den (werdenden) Eltern wäre durch mehr Planungssicherheit aber ein gutes Stück weiter geholfen!
Anja Reinermann-Matatko
Kategorie
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