

18.12.19 –
Früher brachte der heilige Nikolaus mit dem Schlitten die Geschenke. Heute ist es Amazon und Co mit dem 3,5t Sprinter.
Die Folgen: Schlechte Arbeitsbedingungen im Internetversandhandel und bei Paketauslieferern, Zunahme des Verpackungsmülls, Steuerflucht der Internetfirmen, höheres Verkehrsaufkommen, sterben des traditionellen Einzelhandels, Verödung der Innenstädte. Demgegenüber steht Bequemlichkeit und ein unbegrenzt großes Angebot für die Kunden. Hat da der stationäre Einzelhandel noch eine Chance?
In Trier schließen alteingesessene Einzelhändler reihenweise. Neugründungen sucht man vergebens. Die Leerstände in den Geschäftsstraßen und Galerien sind nicht zu übersehen, obwohl wir noch zu den kaufkraftstarken Städten gehören.
In dieser Situation sind neue Ideen gefragt. Wer heute ein Einzelhandelsgeschäft eröffnen will, sieht sich vorab mit hohen Kosten und Risiken belastet. Langfristige Mietverträge, Maklerprovisionen, Kautionen, Ladenausstattung Vorabrechnungen für die Ware. Da ist schnell mal eine hohe fünfstellige Summe weg, und noch kein Stück verkauft. Wenn dann auch noch die Geschäftsidee nicht klappt, ist man auf Jahre verschuldet.
Eine Idee um aus der Misere herauszukommen sind „Temporäre Läden“, d.h. kurzfristig, provisorischer Einzelhandel, der vorübergehend in leerstehenden Geschäften betrieben wird. So können Gründer eine Geschäftsidee einige Monate erst testen, ohne sich mit langfristigen Mietverträgen zu fesseln, befreit von Provisionen und Kautionen. Voraussetzung ist, wir finden verantwortungsvolle Vermieter die diese Idee unterstützen. Die Alternative wären lange Leerstände, die dem Bild einer lebendigen Innenstadt nicht förderlich sind.
Richard Leuckefeld
Kategorie
Rathaus / Fraktionsgebäude
Am Augustinerhof
54290 Trier
Tel.: 0651/718-4080
E-Mail: gruene.im.rat@trier.de
Öffnungszeiten der Geschäftsstelle:
Mo 14 - 16 Uhr
Di - Mi 10 - 12 Uhr
Do 15 - 17 Uhr
Fraktionssitzung
Mitgliederoffen
Montags 18.00 Uhr
Angemeldete Nichtmitglieder sind willkommen
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