
14.06.16 –
Nach Willen der Verwaltung sollte die neue Wache der Berufsfeuerwehr an der Spitzmühle gebaut werden. Damit wäre an einem stadtklimatisch/ökologisch sensiblen Standort ein großer Gebäudekomplex entstanden. Und es hätte das Aus bedeutet für den Sportplatz des FWG sowie zahlreiche Kleingärten.
Wir Grünen waren gegen den Standort, zumal es Alternativen gibt. Im März 2015 stellten wir im Stadtrat einen Antrag, die Planungen für einen neuen Feuerwehrstandort auf das alte Polizeipräsidium zu konzentrieren. Leider fand dieser Antrag seinerzeit keine Mehrheit.
Die Verwaltung argumentierte, dieses Gelände am Polizeipräsidium sei zu klein. Die Feuerwehr meldete einen Bedarf von 10.500 qm, hier stehen nur 9.700 qm zur Verfügung. Wir meinen, dass diese geringe Differenz durch geschickte Planung kompensiert werden könne. Dies wurde von der Verwaltung nicht aufgegriffen.
Viel Geld wurde zur Untersuchung Spitzmühle ausgegeben. Obwohl absehbar war, dieser Standort findet keine Mehrheit im Rat.
Die Untersuchungen haben zu Tage gebracht, dass dort eine Altlastengefahr bestehen und der Bau an dieser Stelle sich zu einer Kostenfalle entwickeln könnte.
Und siehe da – jetzt ist selbst die Verwaltung der Meinung, durch geschickte Planung könnte das alte Präsidium doch ein geeigneter Standort für die neue Hauptwache sein.
Also geht doch! Das hätte man früher und preiswerter haben können! Der Irrweg Spitzmühle wird den Trierer Bürger ca. 330.000 Euro kosten. Das werden die voraussichtlichen Kosten für Gutachten, Bohrungen, Ingenieurleistungen, Tief- und Rückbau sein.
Richard Leuckefeld
Stadtratsfraktion Bd.90/Grüne
Kategorie
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