22.03.22 –
Jetzt ist sie da, die Wohnraumbedarfsanalyse. Spät genug für den Ausschuss, früh genug, um voreilige Schlüsse zu ziehen.
Wenn wir außer Acht lassen, dass sich das komplette Gutachten auf die Annahmen der Stadt Trier stützt, die Prognosen des statistischen Landesamtes und die realen Entwicklungen ignoriert werden, da in Wirklichkeit ein Bevölkerungsrückgang vorliegt, ist es dennoch durchaus spannend, sich die Ergebnisse des Gutachtens im Detail anzuschauen.
Die Analyse geht (im höchsten Szenario) von einem Neubaubedarf von 540 Wohneinheiten (WE) pro Jahr aus. Diese WE setzen sich zusammen aus einem Zusatzbedarf (also neuen Einwohner*innen) von 110 WE pro Jahr und dem entsprechenden Anteil Ersatzbedarf (also Wohnungen die abgerissen und neu gebaut werden) zusammen. Es heißt dort, „dass Ersatzbedarf oftmals auf den bestehenden Flächen realisiert wird. Dort findet Ersatzneubau häufig in höherer Dichte statt.“ Also mit mehr Wohnungen. Und „das bedeutet, dass zur Deckung des Bedarfs insbesondere Bestandsanpassungen erfolgen sollten, da ansonsten andernorts Leerstände entstehen könnten“.
Im Gegenzug geplant und in Aussicht sind folgende zusätzliche Bautätigkeiten: Burgunderviertel, Castelnau, Jägerkaserne, Gerberviertel, Ausbesserungswerk mit insgesamt etwa 2800 WE, also 350 pro Jahr bis 2030. Damit würde die geforderte Rate für Zusatzbauten deutlich überschritten.
Für Ersatzneubauten gibt das Gutachten zahlreiche Handlungsempfehlungen zum geringen Flächenverbrauch. Diese gilt es umzusetzen. In dem wissenschaftlichen Gutachten steht auch, dass neue Wohngebiete in verdichteten, infrastrukturell gut angebundenen Gebieten liegen sollten. Damit zeigt sich, dass der Entschluss des Rates, den Brubacher-Hof abzumoderieren, der einzig richtige war.
Thorsten Kretzer
Wohnungspolitischer Sprecher
Kategorie
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