
29.10.24 –
Mit den zunehmenden Hitzewellen, die der Klimawandel mit sich bringt, stehen auch Städte wie Trier vor neuen Herausforderungen. Besonders betroffen sind öffentliche Flächen wie Spielplätze und Schulhöfe. Sie werden in den Sommermonaten oft unbenutzbar, weil sie keinen ausreichenden Schutz vor der Sonne bieten. Ein neues Projekt, das von mir gemeinsam mit unseren Partnern von CDU und FDP angestoßen wurde, soll hier Abhilfe schaffen.
Im Antrag „Projekt Schattenspender“, der am 6. November 2024 im Stadtrat diskutiert wird, fordern unsere Fraktionen die Stadtverwaltung auf, schatten- und klimafreundliche Lösungen zu entwickeln. Dabei soll ein Teil der 1,6 Millionen Euro aus dem KfW-Förderprogramm verwendet werden, die der Stadt Trier auf einen unserer letzten Anträge hin bewilligt wurden. Damit kann die Stadt Maßnahmen wie das Pflanzen von schnellwachsenden Bäumen oder die Installation von Sonnensegeln finanzieren. Besonders klimaangepasste Baumarten wie der Blauglockenbaum oder die Stadtulme könnten hier zum Einsatz kommen.
Um das Ziel des Projekts, die Aufenthaltsqualität auf Spielplätzen und Schulhöfen in Trier zu verbessern, sollen die Ortsbeiräte, die Schulen und Kitas von Beginn an in die Planungen mit einbezogen werden.
Neben Bäumen und Sonnensegeln wird auch die Möglichkeit geprüft, Photovoltaikanlagen als innovative Schattenspender zu installieren. Sie bieten zusätzlich sauberen und günstigen Strom für lokale Einrichtungen.
Triers Kinder und Familien brauchen Orte der Erholung – auch im Sommer. Der Stadtrat hat nun die Chance, durch gezielte Maßnahmen langfristig für Abkühlung zu sorgen.
Thorsten Kretzer
Sprecher für Umwelt, Klima und Energie
Kategorie
Bildung | Gesundheit | Rathauszeitung | Schulen | Stadtratsfraktion
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