
09.02.21 –
Bei einem Blick aus dem Fenster auf die schneebedeckten Dächer unserer Stadt scheint der Klimawandel weit weg. Auch das letzte Jahr, das weltweit bestimmt war durch Corona und den zunehmenden Trumpismus, war der Dringlichkeit des Themas nicht gerade dienlich. Nun habe ich vollste Sympathie für die Grille, die lieber singt – auch wenn es Klagelieder sind – anstatt sich auf schwere Zeiten vorzubereiten. Um jedoch die Herausforderungen unserer Zeit zu meistern, müssen wir mehr Ameise sein.
Trier hat sich früh auf den Weg gemacht, die Energiewende voranzutreiben. Vor allem sind hier unsere Stadtwerke zu nennen, die regelmäßig Preise für innovative Ideen und neue Technologien gewinnen. Sei es die Kläranlage, die mit dem „Energie und Technikpark“ mehr Energie erzeugt als verbraucht. Sei es mit der CO2-neutralen Wasserversorgung oder mit der Gewinnung von Bio-Erdgas in der Eifel. Diese Projekte laufen neben dem normalen Ausbau der Erneuerbaren und dem Aufbau eines neuronalen Netzes (digitales Kraftwerk zur Regelung von Erzeugern und Verbrauchern).
Die SWT alleine können aber den enormen Kraftaufwand, der notwendig ist, um Trier klimaneutral zu gestalten, nicht alleine stemmen. Das ist eine Aufgabe von uns allen. Daher haben wir als GRÜNE frühzeitig ein Solardachkataster in Trier auf den Weg gebracht[1]. Wir haben beim Neubau der Turnhallen in Trier-West und Feyen auf den Aufbau von Photovoltaikanlagen gedrängt. Wir haben uns stark gemacht für eine stärkere Zusammenarbeit der Trierer Gebäudewirtschaft, die zuständig ist für die stadteigenen Gebäude und der SWT. Wir haben einen Antrag eingebracht, der die klimatische Bilanz der städtischen Gebäude prüft und wo möglich auch mit Solaranlagen versieht.
Um den Bedarf an erneuerbarem Strom in Deutschland zu decken, müssten laut Frauenhofer Institut [2] jährlich 15 GWp zugebaut werden. In den Jahren 2013-2018 waren es im Mittel 1,9 GWp jährlich. Das ist zu wenig: Wir in Trier sollten unseren Beitrag leisten und den Ausbau massiv vorantreiben. Wir werden uns als GRÜNE vor Ort weiterhin dafür stark machen. Aber auch auf Landes- und Bundesebene müssen die Rahmenbedingungen für den Ausbau verbessert werden. Das geht nur mit starken GRÜNEN.
Thorsten Kretzer
Sprecher für Energie
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