21.06.13 –
Die Grünen im Stadtrat kritisieren die Vorgehensweise der Verwaltung bei der Erstellung des strategischen Zukunftskonzepts für Trier.
Den vorgeschlagenen Beratungsprozess bezeichnet die Fraktionsvorsitzende der Grünen Anja
Reinermann-Matatko als „einseitig wirtschaftslastig und nicht ergebnisoffen". „Wichtige Handlungsfelder, wie ‚Infrastruktur und Mobilität' oder ‚Soziales, Gesellschaft und
Bürger' werden zwar im Entwurf des Konzeptes ausgeführt. In den Beratungen zu dem Konzept
wird es jedoch keine Arbeitsgruppen geben, die sich mit diesen Themen beschäftigen", so
Reinermann-Matatko.
Und weiter: „Auch die Auswahl der Eingeladenen zeigt deutlich, dass diesen Handlungsfeldern
nicht Rechnung getragen wird. So habe man die Frauenbeauftragte der Stadt Trier oder einen
Vertreter der Sozialplanung im Gegensatz zu früheren Foren* nicht eingeladen. Der Fokus liegt
stattdessen fast ausschließlich auf Akteuren der Wirtschaft."
Die Grünen kritisieren, dass Umwelt- und Klimaperspektiven in dem Papier komplett fehlen. Die Kultur werde unter rein wirtschaftlichen Gesichtspunkten betrachtet. Auch das Thema Inklusion vermissen die Grünen in dem vorliegenden Diskussionspapier.
„Der Konzeptentwurf einer strategischen Zukunftsplanung hat fundamentale Schwächen. Dieses
Papier soll Grundlage für spätere Entscheidungen des Rates sein. Wir erwarten eine breiter
aufgestellte Beratung und eine bessere Einbindung aller gesellschaftlichen Gruppen in unserer
Stadt", so Reinermann-Matatko abschließend.
* Strategisches Stadtkonzept Trier 2020 - DS 164/2004
Kategorie
Gender | Mobilität | Pressemitteilung | Soziales | Stadtratsfraktion | Umwelt | Wirtschaft
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