
26.09.23 –
Die Natur ist ein wichtiger Bestandteil der Stadtentwicklung. Die Transformation zu einer begrünten Stadt benötigt mehr Initiative und ein kürzeres Zeitfenster in der Umsetzung.
Grün kühlt, verringert Lärm, bindet Staub und rettet auf Dauer Leben! Mehr Bäume führen zu einem angenehmeren Aufenthalt im öffentlichen Raum. Bäume spenden Schatten, filtern unsere Luft und bieten Insekten und Vögeln Unterschlupf.
Aber bei der Anpflanzung von Bäumen ist noch lange nicht Schluss – es gilt ebenso Parks aufzuwerten und brachliegende Abstandsflächen zwischen Häusern und Verkehrsinseln zu renaturieren. Zudem sorgt eine Dach- und Fassadenbegrünung für ein verbessertes Stadtklima.
Mehr Grün an Verkehrsflächen kann die Verkehrssicherheit in einer Stadt erhöhen. Bäume und Bepflanzungen am Straßenrand und auf Mittelstreifen machen Einmündungen und Kreuzungen schneller erkennbar. Die Blendwirkung von schräg einfallendem Sonnenlicht wird ebenfalls verringert.
Neben allen genannten Vorteilen ist Stadtgrün auch ein Marketinginstrument. Als wichtiges Gestaltungselement sorgt es für Wohlbefinden bei Einheimischen und Ortsfremden. Eine attraktive, grüne Innenstadt mit einem angenehmen Stadtklima wird künftig für Bürger*innen, Gewerbetreibende und den Tourismus ein wichtiger Standortfaktor sein.
Deshalb orientiert sich eine nachhaltige Stadtentwicklung vor allem an den Bedürfnissen von Einwohner*innen nach Aufenthaltsqualität, verzichtet auf neue Flächenversiegelungen und setzt ökologische Bauweisen konsequent ein. Ökologischer Wohnungsbau und mehr Grün in der Stadt ist mehr als nur schön. Es ist eine Investition in die Zukunft.
Nicole Helbig
Sprecherin für Kultur und Tourismus
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