
22.11.22 –
Am Freitag, 25. November, jährt sich erneut der Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt an Frauen – und immer noch sind die Zahlen erschreckend. Jede Stunde werden in Deutschland durchschnittlich 13 Frauen Opfer von Gewalt in Partnerschaften. Alle zweieinhalb Tage stirbt eine Frau durch die Gewalttat ihres Partners oder Ex-Partners.
Mit der Istanbul Konvention hat sich unter anderem auch Deutschland dazu verpflichtet, Frauen und Kinder mehr vor häuslicher Gewalt zu schützen. Dadurch bindet sich Deutschland an eine gewisse Anzahl an Frauenhausplätzen auf 100.000 Einwohner*innen sowie an weitere Präventions- und Interventionsmaßnahmen. Allerdings fehlt hierfür in vielen Kommunen das Geld, denn jegliche Maßnahmen im Bereich „Gewalt gegen Frauen“ fallen häufig in den Bereich „freiwillige Leistungen“. Das erschwert vor allem verschuldeten Kommunen wie Trier, ein ausreichendes Angebot zu schaffen.
Es ist daher unerlässlich, dass Bund und Länder Fördermittel bereitstellen und diese vor allem schneller fließen als bisher, um Betroffenen besser und schneller helfen zu können. Auch die Präventionsarbeit darf hierbei nicht vergessen werden und ist keinesfalls nur ein schönes Add-on. Denn nur gute und ausreichende Prävention kann Frauen und Kinder wirklich schützen!
Deswegen ist es weiterhin wichtig, dass wir uns als Bündnis 90/die Grünen im Stadtrat Trier weiterhin dafür einsetzen, dass die Situation des Frauenhauses sich verbessert und wichtige Präventions- und Interventionsmaßnahmen weiterhin gefördert werden. Denn der Schutz vor Gewalt ist ein Menschenrecht!
Caroline Würtz
Sprecherin für Frauen und Gleichstellung
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