
04.04.23 –
Sakristeien, Pfarrheime, Ferienlager - das sind die typischen Gefahrenorte, an denen Geistliche ihre Missbrauchstaten in einer quasifamiliären Nähe an arglosen Schutzbefohlenen begangen haben. Möglich war dies nur aufgrund systematischer Vertuschung durch das Bistum und wohl auch staatlicher Stellen. Dies ist ein Ergebnis des Zwischenberichts der vom Bistum beauftragten Missbrauchsstudie zur Ära Bischof Stein.
Zuvor erfolgte die Aufdeckung maßgeblich durch die Opfervereinigung MissBiT, die jahrelang gegen größte Widerstände des Bistums penibel recherchierten und dokumentierten. Ihnen gilt an dieser Stelle unser Respekt.
Als eine erste Konsequenz hat der Stadtrat Bischof Stein im Februar die Ehrenbürgerwürde entzogen und beschlossen, dass nach ihm in Trier kein Platz mehr benannt sein soll. Doch damit kann kein Schlussstrich gezogen sein.
Damit die Geschichte des Platzes aus Respekt vor den Opfern nicht verloren geht, sollte eine Infotafel für alle Menschen deutlich und sichtbar erklären, warum dem namensgebenden Bischof diese Würdigung wieder aberkannt wurde.
Darüber hinaus sollte in der Innenstadt ein angemessener Mahn- und Gedenkort unter Mitwirkung der vom Missbrauch betroffenen Menschen errichtet werden. Aufgrund der Bedeutung für das gesamte Bistum verlangt dies eine präsentere Stelle als versteckt im Schatten des Doms.
Beides sollte nach meiner Ansicht möglichst zeitnah erfolgen.
Nancy Rehländer
Sprecherin für Bürgerbeteiligung sowie Mitglied im OBR Mitte/Gartenfeld
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