27.01.15 –
…vereinigt Euch. Eine erstaunliche, neue Interpretation der Lehren von Karl Marx hat Landrat Günther Schartz zu bieten. Er behauptet (Zitat): „Das Proletariat sitzt jetzt in den ehrenamtlichen Kulturorganisationen…“.
Folgerichtig möchte er einen Teil der Millionen, die für die Ausrichtung des 200. Geburtstages von Karl Marx vorgesehen sind, lieber für die Vereine und Kultureinrichtungen seines Kreises haben.
Dahinter steckt natürlich nicht nur der Wunsch nach Umverteilung der Geldmittel, sondern offensichtlich taucht der alte Beißreflex wieder auf, den die CDU in den 60/70iger Jahren in Trier hatte, als der Name Karl Marx genannt wurde.
Damals erinnerte nichts an Marx, weder Stadtbild noch in der Tourismuswerbung.
Er wurde totgeschwiegen. Notgedrungen wurde von den Repräsentanten der Stadt, mit säuerlicher Miene die hohen Regierungsvertreter der Ostblockstaaten bei ihrem Besuch ins Karl-Marx-Haus begleitet.
Karl Marx ist nun einmal einer der bedeutendsten Persönlichkeiten der Weltgeschichte. Revolutionen und gesellschaftlich Umbrüche wurden in
seinem Namen durchgeführt. Die bekanntesten Soziologen, Ökonomen und Philosophen der Gegenwart arbeiten sich an seinen Lehren ab.
Sollte Trier sich die Chance entgehen lassen,) die internationale Aufmerksamkeit auf die Stadt zu lenken?
Wir schlagen vor: Unter ideologischer Aufsicht von Herr Schartz – er ist auch Präsident des Landesmusikverbandes – sollten die Chöre des Kreises (Proletariat von heute), revolutionäres Liedgut einüben und im Geburtstagjahr zum Besten geben.
Richard Leuckefeld
Fraktion Bündnis 90/Grüne
Kategorie
Demokratie/Teilhabe | Kultur | Rathauszeitung | Stadtratsfraktion
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