
09.03.16 –
Unbewohnbare Gegenden, verseuchtes Wasser, krebskranke Kinder - die Atomkatastrophen von Fukushima vor fünf Jahren, aber auch die von Tschernobyl vor 30 Jahren wirken immer noch nach. Die aktuellen Berichte über den Beinahe-GAU im französischen Atomkraftwerk Fessenheim nahe der deutschen Grenze macht deutlich: Atomkraft ist nicht beherrschbar, solche Unfälle können sich jederzeit wiederholen. Mit dem völlig veralteten und störanfälligen Atomkraftwerk Cattenom befindet sich eine der gefährlichsten Anlagen der Welt direkt vor den Toren Triers.
Mit einer Mahnwache auf dem Kornmarkt in Trier erinnern Atomkraftgegnerinnen und Atomkraftgegner am 11. März ab 17 Uhr an den Super-GAU in Fukushima und seine Folgen. Zugleich protestieren sie gegen den Weiterbetrieb und die drohende milliardenschwere Steuerbefreiung für die acht noch laufenden Atomkraftwerke in Deutschland. Die Grünen in Trier unterstützen den Aufruf zu der Kundgebung und werden dabei von einem profilierten Anti-Atomkraft-Aktivisten und Autoren des Buches "Störfall Atomkraft" unterstützt:
Karl-Wilhelm Koch, Koordinator des Grünen Arbeitskreises Atom auf Bundesebene, kämpft seit etlichen Jahren gegen den Unsinn und die Gefahren der atomaren Wirtschaft. Auch wenn ihm der Merkel'sche Atomausstieg nicht schnell genug geht, setzt er sich dafür ein, dass zumindest dieser umgesetzt wird. Auch die ungeheuren Kosten, die auf die deutschen Steuerzahler*innen zukommen, sind aktuell ein Thema in Berlin. Fukushima, Tschernobyl, aber auch die Atomwaffen in Nordkorea haben deutlich gemacht, dass dieser Irrweg die gefährlichste Fehlentwicklung der Menschheit ist. In seinem Buch "Störfall Atomkraft" und auf der gleichnamigen Internetseite wird dies detailliert dokumentiert.
Das Buch wird am Grünen Infostand während der Kundgebung kostenlos an Interessierte verteilt.
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Das nächste Treffen des Arbeitskreises Digitales findet online statt.
Es findet jeden Freitag am Handwerkerbrunnen ein Wahlkampfstand parallel zum Wochenmarkt statt.
Es findet jeden Samstag am Pranger ein Wahlkampfstand parallel zum Wochenmarkt statt.
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