
24.02.21 –
Wir stellen uns deutlich gegen Rechts und wenden uns entschieden gegen den Versuch der NPD, den Kriminalfall Edith B. zur Schürung rassistischer Ressentiments zu nutzen. Wir positionieren uns unmissverständlich gegen rechte Hetze und Menschenfeindlichkeit!
Die NPD hat für Samstag, 27.02.2021, 17 Uhr, einen Fackelzug unter dem Motto „White lives matter - Stoppt die Morde an deutschen Frauen!“ angekündigt. Mobilisiert wird Deutschland weit, die Kameradschaft Rheinhessen und die Rechte Südwest sollen auch nach Trier kommen.
Wir halten dagegen! Am Samstag, 27. Februar, findet ihr uns gemeinsam mit der Grünen Jugend Trier-Saarburg um 17 Uhr in der Jüdemerstraße Richtung Karl-Marx-Straße.
Hintergrund des rechten Aufmarschs: In der Nacht 13./14. Januar 2021 ist in Trier unweit der Römerbrücke eine 63-jährige Frau umgebracht worden. Tatverdächtigt wird ein Mann, der nicht aus Deutschland stammt und aus Habgier gehandelt haben soll.
Wir trauern um das Opfer und verurteilen diese abscheuliche Tat. Die Ermittlungen und die Verurteilung sind - mit Hilfe der Zeugen - Aufgabe von Polizei und Justiz. Dafür sorgt unser Rechtsstaat.
Die NPD nimmt diese Tat jedoch zum Anlass, gegen Menschen zu hetzen, die nicht Deutsch aussehen. Auf dem Flyer zum Fackelzug ruft sie zum „Schutz von Volk und Heimat“ auf und fordert die Streichung des Asylrechts aus dem Grundgesetz.
Das können und wollen wir nicht unkommentiert lassen.
Wir sprechen uns klar aus gegen die rechte Instrumentalisierung von Femiziden!
Wir positionieren uns unmissverständlich gegen rechte Hetze und Menschenfeindlichkeit!
Und wir sind nicht alleine: Es sind weitere Gegenkundgebungen des Vereins Für ein buntes Trier, gemeinsam gegen Rechts, von SPD, Die Linke Trier, Antifa Trier und Multikulturelles Zentrum angemeldet.
Kategorie
Demokratie/Teilhabe | Frieden/Internationales | Migration | Stadtverband
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