07.09.21 –
Bernhard Stein war zwischen 1967 und 1980 Bischof des Bistums Trier. Er war unter der katholischen Bevölkerung seinerzeit geschätzt. 1993 wurde ihm die Ehrenbürgerwürde der Stadt Trier verliehen, später ein Platz neben dem Dom nach ihm benannt.
Doch dieser Bischof hat eine dunkle Seite. Er hat in seiner Amtszeit nicht nur Kindesmissbrauch innerhalb der katholischen Kirche gedeckt, den Tätern geholfen und die Opfer im Stich gelassen. Er hat auch durch Versetzung der Täter in andere Pfarreien, wo sie erneut übergriffig wurden, zur Verbreitung des Missbrauchs beigetragen. Dafür gibt es klare Beweise, dargelegt durch die Opfer und ihre Organisation „MissBit e.V.“ sowie durch Recherchen von Trierischen Volksfreund, SWR und Süddeutscher Zeitung.
Die Stadtratsfraktion von B90/Die Grünen hat im Januar 2021 im Rat den Antrag gestellt, den „Bischof-Stein-Platz“ umzubenennen. Außerdem sollte Bernhard Stein als symbolisches Zeichen die Ehrenbürgerwürde postum entzogen werden.
Dieser Antrag fand gerade bei den beiden anderen großen Fraktionen von CDU und SPD keine Mehrheit. Sie fühlten sich noch nicht ausreichend informiert, obwohl ihnen das belastende Material vorlag. Eigentlicher Grund der Ablehnung dürften aber die bevorstehenden Landtags- und Bundestagswahlen gewesen sein. Man wollte wohl eine bestimmte Bevölkerungsgruppe nicht verschrecken.
Nun sind Monate vergangen, und die anderen Fraktionen hatten genug Zeit, das umfassende Material zu sichten. Außerdem sind die befürchteten Wahlen bald vorüber.
Es gibt also keinen Grund mehr, in dieser Sache im Sinne der Oper zu einer positiven Entscheidung zu kommen. Der Platz braucht dringend einen neuen Namen! Alles andere wäre mehr als peinlich für den Ruf der Stadt Trier. Deshalb werden wir Grüne noch in diesem Jahr erneut einen Antrag zur Umbenennung des Platzes und Entzug der Ehrenbürgerwürde stellen.
Richard Leuckefeld
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