
14.09.14 –
Zur Ankündigung der Stadt Trier, dem Stadtverband von Bündnis 90/Die Grünen das Aufsprühen von abwaschbarer Sprühkreide mit Slogans zum OB-Wahlkampf zu untersagen, nimmt Wolf Buchmann, Vorstandssprecher des Stadtverbandes, wie folgt Stellung:
"Als Kinder haben wir ständig Hüpfkästchen auf die Straße gemalt. Es ist mir neu, dass Eltern in Trier eine Sondernutzungserlaubnis beantragen müssen, wenn ihre Kinder mit Kreide auf der Straße spielen wollen," wundert sich Wolf Buchmann, Vorstandssprecher der Trierer GRÜNEN über die Ankündigung der Trierer Stadtverwaltung, eine Untersagungsverfügung wegen der Sprühkreideaktion zu erlassen. Mitglieder der Trierer Grünen hatten in den vergangenen Tagen den Schriftzug "Fred Konrad" mit abwaschbarer Kreide im Bereich der Innenstadt hinterlassen.
"Offensichtlich lebt die zuständige Baudezernentin in dem irrigen Glauben, in Trier sei alles verboten, was ihre Verwaltung nicht erlaubt hat. Besonders skurril ist aber, dass die Verwaltung kein Problem damit hat, dass der ganze Viehmarkt mit Markierungen für "Einparkhilfen" der ADAC-Rallye verschandelt worden ist. Diese Farbe wird uns sehr viel länger erhalten bleiben als ein wenig Kreide," sagt Buchmann.
Richtig sei allerdings, dass die Schriftzüge auf einem Steinquader in der Brotstraße und an einer Säule in der Nähe der Porta Nigra ein Fehler gewesen seien. "Da hat jemand nicht nachgedacht, aber wir haben sofort reagiert und sie entfernt. Das ging auch schnell und problemlos, was zeigt, dass die Kreide wirklich kein Problem ist," so Buchmann abschließend.
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