03.12.14 –
In der Wahlperiode 2014 bis 2019 sind die Trierer Grünen mit Ewald Adams und Antje Eichler in der Planungsgemeinschaft Region Trier vertreten. Gemeinsam mit Grünen aus den Landkreisen Trier-Saarburg, Bitburg-Prüm, Bernkastel-Wittlich und dem Vulkaneifelkreis wollen sie in dem Gremium mit dafür sorgen, Ordnung in die diffusen Ansprüche zur Nutzung des begrenzten geografischen Raums zu bringen und Impulse für eine auch in Zukunft tragfähige Regionalentwicklung zu geben.
Ewald Adams, Leiter der Grünen Geschäftsstelle in Trier, begleitet die Arbeit der Planungsgemeinschaft seit 20 Jahren. In der konstituierenden Sitzung des Gremiums zog er als Fraktionssprecher Bilanz über die Erwartungen und über das, was letztlich bewirkt wurde. Positiv bewertete er die Fortschreibungen des Raumordnungsplans in Sachen Gewerbe, ÖPNV, Einzelhandel und Windkraft. „Einen Plan auf die Beine zu stellen hat aber nicht automatisch bewirkt, dass sich auch in der Realität etwas tut“, kritisierte er. „In Sachen ÖPNV z.B. konnte der Plan die weitere Ausdünnung von Verbindungen und Fahrplänen nicht verhindern. Beim Einzelhandel fehlt es noch immer an einer koordinierten Entwicklung, die auch die Versorgung des ländlichen Raums nicht außer Acht lässt.
Es scheint, dass nur im Bereich Windkraft allen sichtbar wurde, dass manchmal Pläne auch die Realität verändern können – wenn dies auch erst wirklich der Atomkatastrophe von Fukushima bedurfte.“
Was die Regionalentwicklung angeht, so stecke die Planungsgemeinschaft demgegenüber noch in den Kinderschuhen, so Ewald Adams. „Der Plan war aus unserer Sicht noch weitgehend von rückwärtsgewandtem Denken bestimmt – Stichworte: Priorität für Straßenneubau und ungehinderter Rohstoffausbeutung. Und zur Umsetzung der ´guten` Seiten des Regionalentwicklungskonzepts fehlen die Kümmerer, die Zeit, das Geld und das Personal zu dessen Umsetzung.“
Dennoch und vielleicht sogar wegen der durchwachsenen Bilanz sei die Planungsgemeinschaft nötiger denn je. „Denn wer, wenn nicht sie, kann dafür sorgen, dass die überzogenen Ansprüche an den Raum und seine Nutzung gezügelt werden und wer, wenn nicht sie, kann dafür sorgen, dass sich die Region Trier als Region versteht und nicht nur als Summe sich widerstreitender Interessen der Kreise, Städte und Kommunen. Es lohnt sich also, in der Planungsgemeinschaft aktiv zu sein, und ich wünsche uns allen viel Erfolg dabei.“
Der Grünen Fraktion in der Planungsgemeinschaft gehören an:
Ewald Adams vertritt die Grüne Fraktion im Regionalvorstand (Stellvertreterin: Stephanie Nabinger).
Dem Fachausschuss Raumordnung gehören seitens der Grünen an:
Dem Fachausschuss Regionalentwicklung gehören seitens der Grünen an:
Vertreter der Grünen in der Mitgliederversammlung der EuRegio ist Eckard Wiendl (Stellvertreterin: Antje Eichler).
Weitere Informationen auf der Homepage der Planungsgemeinschaft
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