Kein Verschieben auf St. Nimmerlein

07.06.22 –

Dass die Personaldecke in einigen Bereichen der Trierer Stadtverwaltung unbefriedigend dünn ist und Projekte sich deshalb häufig verzögern, ist leider nicht neu. Wir haben als Fraktion immer wieder darauf hingewiesen, dass bei den Planungen häufig zu optimistisch gedacht wurde und diese nur mit mehr Personal im genannten Zeitraum realisierbar wären.

Eine besonders große Baustelle ist in unseren Augen seit jeher die unzureichende Personaldecke im Hochbauamt gewesen. Dass dies richtig war, hat sich nun gezeigt. Der Stadtvorstand hat dargelegt, dass aufgrund der Personallage umgeplant werden müsse und vorgeschlagen, ganze 38 Projekte auf 2025 und später zu verschieben. Das ist nur schwer hinnehmbar. Insbesondere wenn man genau hinsieht, um welche Projekte es geht.

Mit der Ehranger Kita St. Peter ist zum Beispiel eine sozial ungemein wichtige Einrichtung in einem – nicht erst seit der Flut – enorm herausgeforderten Stadtteil betroffen. Dort sollen fünf Gruppen „Unter Gerst“ hergerichtet werden. Eine Maßnahme, die bereits seit mehreren Jahren geplant ist und die nun erneut auf „St. Nimmerlein“ rutschen würde.

In den kommenden Haushaltsberatungen werden wir daher alles dafür tun, dass gerade dieses Projekt nicht so weit geschoben wird. Und wir gehen davon aus, dass dieser Wunsch von verschiedenen Fraktionen geteilt wird.

 

Johannes Wiegel
Sozialpolitischer Sprecher

Kategorie

Kinder/Jugend/Familie | Rathauszeitung | Stadtratsfraktion

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