
25.04.23 –
In der Nähe von Grünpflanzen zu leben oder regelmäßig an ihnen vorbeizukommen, hat in der Regel eine positive Wirkung auf die psychische Gesundheit von uns Menschen. Auch auf die Luftqualität haben viele Pflanzen eine steigernde Wirkung. Und zu guter Letzt können sie im Sommer die hohen Temperaturen etwas abmildern.
Leider wird das Grün jedoch immer wieder gegängelt: Bäume und Pflanzen werden entfernt, weil sie die Ästhetik stören, Schatten oder Laub werfen. Unerwünschte Beikräuter werden herausgerupft, verbrannt oder sogar chemisch bekämpft, obwohl sie vielleicht wichtige ökologische Funktionen erfüllen. Ökologisch fragwürdige Bepflanzungen wie z.B. die Lorbeerkirsche erfreut sich großer Beliebtheit, weil sie recht pflegearm ist – aber leider auch giftig und für die heimische Tierwelt quasi unbrauchbar.
Unsere schöne Stadt hat verschiedene Grünflächen. Diese könnten zwar ökologisch noch deutlich aufgewertet werden, ihre Existenz ist aber bereits ein wichtiger, erster Schritt. Es zeigt sich aber leider auch, dass große Bereiche insbesondere der Innenstadt viel zu wenig Grün aufweisen. Hier sind kurzfristige, provisorische Maßnahmen, aber auch mittel- und langfristige Konzepte für eine zukunftsfähige, an den Klimawandel angepasste Gestaltung erforderlich. Neben Bäumen, Sträuchern und Grünflächen ist dabei auch die lokale Verwendung von Regenwasser z.B. zur langfristigen Bewässerung der Bepflanzung zu berücksichtigen.
Es ist daher dringend an der Zeit, dass wir bei künftigen Bauvorhaben vermehrt die ökologische Gestaltung von Außenanlagen, Fassade und Dach berücksichtigen. Dies gilt sowohl für die privaten, aber in jedem Fall für öffentliche Bauvorhaben.
Tobias Törber
Sprecher für Digitales und Tierschutz
Kategorie
Bäume | Klima | Rathauszeitung | Stadtratsfraktion | Umwelt
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