09.03.24 –
Osterglocken im Februar: Der zweite Monat des Jahres 2024 hat sich höchst frühlingshaft verabschiedet. Deutschlandweit stellte er alles in den Schatten, was seit 1881 aufgezeichnet wurde. Mit durchschnittlich 7,5 Grad war er in der Stadt Trier (Wetterstation Petrisberg) sogar deutlich wärmer als ein durchschnittlicher März (4,9 °C); er entsprach eher einem April (8,4 °C).
Das hatte einen ungewöhnlich frühen Vegetationsbeginn zur Folge. Normalerweise ist dieser Anfang April; in diesem Jahr begann er bereits in der letzten Februarwoche: Nicht nur Osterglocken, auch Forsythien und Japanische Kirschen blühen schon. Sie alle strecken in normalen Jahren etwa einen Monat später ihre Blüten in die Frühlingssonne.
Die höchste Temperatur wurde am 15. Februar mit 14,6 Grad erreicht, die tiefste mit +4,1 Grad am 24. Insgesamt lag die Durchschnittstemperatur um 5,6 Grad höher als im Durchschnitt der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Die bisherigen Rekorde aus 1966 und 1990 wichen um 4,9 bzw. 4,8 Grad ab. Damit wurde der alte Rekordwert deutlich übertroffen.
Bodenfrost gab es an keinem einzigen Tag. Das absolute Minus waren 0,1 Grad in der Nacht des 29.02. - von Winter also keine Spur.
Doch warum war es so warm? Fast den ganzen Februar über stand Deutschland unter dem Einfluss milder Atlantikluft. Die sorgte auch dafür, dass es deutlich zu nass war. Insgesamt fielen 70 l/qm; der Sollwert wurde um 28 % überschritten. Entsprechend trüb war der Himmel – die Sonne schien nur insgesamt gut 40 Stunden lang – halb so oft wie normal.
Auch das neue Jahr zeigt: Wir brauchen eine konsequente Klimaanpassungspolitik, damit sich die Bürger*innen und Gäste in Trier wohlfühlen können, und eine ebenso konsequente Klimaschutzpolitik. Wir hier in Trier können dazu beitragen, das Klima zu schützen und die Folgen der Klimaveränderung hier vor Ort abzumildern.
Wir brauchen mehr GRÜN in der Stadt und weniger Versiegelung! Und wir brauchen die Mobilitätswende und die Energiewende in Trier!
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