17.05.16 –
Ist Trier ein Sündenbabel? Der Eindruck könnte entstehen, wenn man auf die letzte Stadtratssitzung schaut.
Die CDU tut sich schwer, mit dem seit Jahren bestehenden Straßenstrich in der Ruwerer Str. Sie möchte die drei bis vier dort tätigen Frauen am liebsten verbannen, um die sittliche Gefährdung – besonders von Kindern – im Stadtteil Ruwer zu verhindern.
Die SPD beantragte von der Stadtverwaltung zu prüfen, wie die sexistische Werbung im Stadtgebiet eingedämmt werden kann. Sie meint, diese könnte „physisch und psychisch nachhaltig schädlich auf Jungen und Mädchen wirken.“ Die AfD möchte von der Stadtverwaltung Vorkehrungen getroffen sehen, um sexuelle Übergriffe auf junge Mädchen in Trierer Freibändern zu verhindern.
Leben wir wirklich in einer Stadt, in der unsere Kinder einer permanenten öffentlichen Gefährdung ausgesetzt sind? Oder haben wir es eher mit einer neuen Prüderie und Hysterie zu tun?
Der Anblick einer Sexarbeiterin bringt doch eher einige Eltern in Erklärungsnot als Kindern eine nachhaltige Schädigung. Die für Bordelle werbenden Großflächenplakate sind eher harmlos, im Vergleich zu dem unkontrollierten Angebot von Gewalt und Pornografie im Internet.
Laut Fachleuten findet mehr als 90% sexueller Gewalt gegen Kinder im unmittelbarem Umfeld der Opfer statt: Familie, Verwandtschaft, Freundeskreis. Natürlich muss ein Übergriff, wie er vor kurzem im Hallenbad stattfand, strafrechtlich Verfolgt werden.
Wer aber ehrlich Prävention will, muss anders ansetzen, z.B. an einer stärkeren Aufsicht und Begleitung auffälliger Familien. Es ist Zeit, die Diskussion zu diesem Thema aus dem Bereich des Populismus, der Hysterie und der parteipolitischen Profilierung auf den Boden der Realität zurück zu führen.
Richard Leuckefeld
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