Mobilitätswende in Trier: ÖPNV kommunal gut einbinden

21.06.22

Die Verwaltung sieht eine Konkurrenz zwischen dem geplanten Bahnhaltepunkt Aulstraße und dem Südbahnhof und spricht sich für den Standort Schammat aus. Der Ortsbereit Trier-Süd positioniert sich für die Aulstraße und die damit zusammenhängenden Pläne des Verkehrsknotenpunkts. Anfang Juli wird es eine gemeinsame Sitzung von Verwaltung, den Ortsbeiräten Süd, Heiligkreuz und Feyen-Weismark geben, bei der gemeinsam die beiden Optionen betrachtet und diskutiert werden können.

Die Belange von behinderten Menschen müssen in die Planung der Verkehrsinfrastruktur miteinbezogen werden. Sowohl bei den barrierefreien Wegen zu den Bushaltestellen, aber auch beim Südbahnhof, wo der Bahnsteig nach wie vor nur per Treppe erreichbar ist.

Ein weiterer Punkt der Mobilitätswende ist die Kombination von nachhaltigen Fortbewegungsformen, deswegen sind bei diesen Projekten auch die Verbindung von Fuß- und Radverkehr mit ÖPNV ein wichtiger Teil der Planung, wo verschiedene Akteur*innen miteinbezogen werden. Denn es geht nicht nur um eine Haltestelle, sondern um die Lebensrealitäten von Menschen und welche Möglichkeiten unsere Mobilitätsinfrastruktur ihnen künftig bieten wird.

Dabei steht fest: Egal welcher Halt, der Ausbau unserer ÖPNV-Infrastruktur ist eine Querschnittsaufgabe, muss gut geplant, aber auch zeitnah umgesetzt werden – für Klimagerechtigkeit. Die kommenden Veränderungen der Bahnanbindung in Trier-West, Trier-Nord und Trier-Süd möchten wir weiterhin kritisch begleiten. Die Transformation unserer Fortbewegung findet auch schon heute in unserer Stadt statt mit allen Menschen, die Bus fahren, Bahn fahren, Radwege befahren, Fußwege benutzen und neue Bewegungsformen ausprobieren. Danke, dass ihr mit dabei seid!

Yelva Janousek
Sprecherin für Klimaschutz und Umwelt

Kategorie

Mobilität Rathauszeitung Stadtratsfraktion Umwelt

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