Architektur- und Städtebaubeirat stärker und früher einbinden

18.01.22

Der Architektur- und Städtebaubeirat (ASB) leistet eine hervorragende Arbeit. Er hat im Dialog mit Investoren und deren Architekten viele Verbesserungen erreicht, einige Bausünden verhindert. Während ihm oft kleine, private Bauvorhaben zur Beratung vorgelegt werden, scheut sich die Stadtverwaltung weiterhin davor, ihre eigenen Planungen oder die ihrer Beteiligungsgesellschaften vorzustellen. Anscheinend haben die einzelnen Dezernate und Ämter den Stadtratsbeschluss von 2015 vergessen oder verdrängt, der sie verpflichtet, den ASB frühzeitig über Bebauungspläne, städtebaulich relevante Inhalte des Einzelhandelskonzeptes sowie größere Baumaßnahmen zu informieren.

Die Stadtverwaltung arbeitet derzeit an einigen für die Stadtentwicklung und das Stadtbild wichtigen Studien und Projekten. So z.B.:

  • Konversionsgelände „General-von Seidel“
  • Innenstadtentwicklung, Städtebauförderung
  • Bebauungspläne neuer Wohngebiete
  • Aufwertung des jüdischen Kulturerbes
  • Neubauten und Erweiterungen von Schulen und Kitas

Der Architektur- und Städtebaubeirat sollte bei Planungen der öffentlichen Hand und städtischer Beteiligungsgesellschaften stärker und früher als bisher eingebunden werden. Auch für Stadtverwaltung gilt: Sie muss sich dem Fachurteil stellen und wird von den Hinweisen profitieren.

 

Dominik Heinrich

Sprecher für Städtebau, Architektur & Denkmalpflege

Kategorie

Planen/Bauen Rathauszeitung Stadtratsfraktion

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