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Mobilität für alle – Verkehrswende jetzt!

Im Zeichen des Klimawandels und der Verknappung von Energieträgern ist in der Verkehrspolitik in Trier konsequent umzusteuern. Eine klimaverträgliche und bürgerfreundliche Verkehrspolitik muss die Potentiale zur Vermeidung und Verlagerung von Verkehr nutzen. Zur Vermeidung trägt eine Stadtplanung bei, die bei Wohnen, Arbeiten, Dienstleistungen, Schulen, Handel etc. auf kurze Wege und Erreichbarkeit über den ÖPNV, das Fahrrad und den Fußweg setzt.

Den ÖPNV fördern

Eine Umweltspur im Alleenring für Busse und RadfahrerInnen würde den ÖPNV atraktiver machen.

Nur ein attraktiver ÖPNV vermag Menschen zum Umsteigen vom Auto zu bewegen und die Mobilitätsbedürfnisse der wachsenden Trierer Bevölkerung zu befriedigen. Bei 80 Prozent des Individualverkehrs in der Stadt werden durchschnittlich nur drei Kilometer gefahren. Wir ermutigen die Bürgerinnen und Bürger wie auch Gäste zum Umstieg und setzen uns für die weitere Verbesserung des ÖPNV ein. Dabei können wir bereits auf Erfolge verweisen, wie z.B. auf die Erhöhung der Frequenz bei Busfahrten zum Petrisberg. Wir wollen uns darauf nicht ausruhen, denn wir fordern die Verkehrswende für Trier.

 Dazu stellen wir uns Maßnahmen in den folgenden Bereichen vor:

  • keine weiteren Fahrpreiserhöhungen in den nächsten fünf Jahren und die Einführung von Sozialtarifen;

  • Vernetzung der ÖPNV-Angebote von Stadt und Land;

  • Ausweitung des Busnetzes und höhere Taktdichte in der Stadt Trier;

  • Anbindung des Uni-Campus, des neuen Stadtteils Petrisberg und der neuen Baugebiete auf der Tarforster Höhe an das Stadtzentrum mit einer eigenen ÖPNVTrasse. Dabei sind die Vor- und Nachteile verschiedener Erschließungskonzepte vergleichend abzuwägen;

  • die Umsetzung des Regionalbahnkonzepts mit bedarfsgerechten Haltepunkten inklusive der Westmoselstrecke;besseres Marketing für den ÖPNV in Form von Werbeaktionen und Testfahrkarten als Anreiz für die Bürgerinnen und Bürger;

  • die Umwandlung einer Fahrspur des Alleenrings in eine Umweltspur für Busse, Radfahrerinnen und Radfahrer;

  • alternative Bedienungsformen wie beispielsweise das AnrufSammelTaxi für Randlagen und zu Randzeiten;

  • bessere Anbindung des ÖPNV für BerufspendlerInnen nach Luxemburg durch Vernetzung der Taktzeiten und Umsteigemöglichkeiten mit den Bussen der Stadtwerke.

 

Vorrang für RadfahrerInnen und FußgängerInnen

Ende – das ist das Wort, das RadfahrerInnen in Trier oft begegnet.

Derzeit sind Fußgängerinnen und Fußgänger, Radfahrerinnen und Radfahrer in Trier benachteiligt. Wir machen Schluss damit und stärken die umweltschonendsten, gesündesten, leisesten und platzsparendsten Fortbewegungsarten.

  • das Ende der Fußgängerhetze an Triers Ampeln: Diese sind so kurz geschaltet, dass Fußgängerinnen und Fußgänger nur einen Teil des Weges bei Grün überqueren können, bei Rot hingegen umso länger warten;

  • sichere Fußgängerüberwege und Nachrangigkeit des PKW gegenüber dem Fußund Radverkehr;

  • der Aufbau eines durchgängigen Radwegenetzes in der Stadt Trier;

  • die Verkürzung der Sperrzeiten für Radfahrerinnen und Radfahrer in der Fußgängerzone von 10:30 – 19:30 Uhr, für die wir uns weiter einsetzen werden;

  • eine Ost-West-Querung in der Innenstadt sowie die Öffnung von Einbahnstraßen in Gegenrichtung für Radfahrerinnen und Radfahrer.

Die Stadt für Menschen – und nicht für Autos

Neben Autos muss es auch noch Platz für Menschen geben.

Motorisierter Individualverkehr und Betonbauten quer durch Stadt und Land haben keine Zukunft. Deshalb müssen AutofahrerInnen ihren Anteil an der Umgestaltung der Verkehrsströme tragen. In einer engen Stadt wie Trier brauchen Autos einfach viel mehr Platz als andere Verkehrsmittel.

 

  • Straßensanierung statt Neubau;

  • keine neuen Parkhäuser in der Innenstadt;

  • eine gezielte Staffelung der Parkgebühren, um Parkflächen besser zu bewirtschaften;

  • die verstärkte Kontrolle des ruhenden Verkehrs;

  • Tempo-30-Zonen, z.B. in der Saarstraße, und verkehrsberuhigende Maßnahmen;

  • Ausweitung der Anwohnerparkflächen.

 

 

Unsere Termine

Grünes Sofa unterwegs

Nicht ausruhen! Handeln!

Ein Programm für Trier

Atomkraft: Schluss jetzt! - Großdemo und Umzingelung am 18. September in Berlin
Freiheit statt Angst! Datenschutzdemo am 11. September in Berlin, Potsdamer Platz, 13:00 Uhr
SCHWARZ-GELBEN ATOMPUTSCH VERHINDERN! SCHREIB DEINEM ABGEORDNETEN!
Meine Kampagne: GENKARTOFFEL? KOMMT NICHT IN DIE TÜTE!

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